Tasmanischer Pfeffer, Australischer Pfeffer, Bergpfeffer, Tasmanischer Bergpfeffer

Tasmanischer Pfeffer

von: Andreas Goerdes

Tasmanischer Pfeffer(Tasmannia lanceolata) ist ein mehrjähriger, immergrüner 2 bis 3 Meter hochwachsender Strauch und gehört zur Familie der Winteraceae . Tasmanischer Pfeffer ist auch unter den Namen Australischer Pfeffer, Bergpfeffer und Tasmanischer Bergpfeffer bekannt. Der Tasmanische Pfeffer-Strauch wächst ausschließlich in den tropischen Regenwaldgebieten der Australischen Bundesstaaten Tasmanien, New South Wales und Victoria. Das wildwachsende Gewürz gehört zu den sogenannten unechten Pfeffersorten.

Wie schmeckt Tasmanischer Pfeffer

Tasmanischer Pfeffer hat ein kräftig, feurig-pfefferiges Aroma mit einer überraschenden, anfänglichen fruchtigen Süße. Nach dem Genuß der intensiv lila-schwarzen Beeren hinterläßt diese Gewürzspezialität, ähnlich wie der Kubeben-Pfeffer, ein erfrischend kühles Gefühl im Mund.

Tasmanischer Pfeffer harmoniert mit

Basilikum, Galgant, Ingwer, Knoblauch, Lavendel, Lorbeer, Nelken, Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch, Thymian, Wacholderbeeren, Zitronengras und Zitronenschale

Tasmanischer Pfeffer schmeckt zu

Australische Küche, Chinesische Küche, Dip, Eintopf, Exotischer Fruchtsalat, Gemüse, Frischkäse, Japanische Küche, Kalb, Lamm, Marinaden, Rind, Sauce, Schwein, Suppe, Thunfisch, Wildgerichte und Ziegenkäse

Kochtipp

Tasmanischer Pfeffer verfärbt helle Speisen violett-rötlich,dieser Effekt wirddurch Zugabe von Salz noch ein wenig verstärkt.
Tasmanischer Pfeffer ist hitzeunverträglich und sollte erst am Ende der Garzeit hinzugegeben werden.
Die Beeren sollten am besten im Mörser zerstoßen werden, da sie leicht verkleben und daher für die Pfeffermühle ungeeignet sind.

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