Pfeffer (Piper)

Pfeffer

von: Andreas Goerdes

Pfeffer (Piper) gehört zur Familie der Pfeffergewächse und umfasst mehr als 1000 Arten. Pfeffer wächst ausschließlich in tropischen Regionen.

Der Pfefferstrauch (Piper nigrum), auch Schwarzer Pfeffer oder kurz Pfeffer genannt, wird auch als „echter Pfeffer“ bezeichnet, um ihn von anderen Pfeffergewächsen zu unterscheiden. Die Heimat des schwarzen Pfeffers ist die Malabarküste in Indien. Ungefähr 1050 nach Christus wurde der Pfeffer auch in Malaysia und Indonesien angebaut. Heute wird Pfeffer in vielen tropischen Ländern, wie zum Beispiel Kambotscha, Vietnam und Brasilien kultiviert.

Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass grüner Pfeffer, roter Pfeffer, schwarzer Pfeffer und weißer Pfeffer verschiedene Pfeffersorten sind. Tatsächlich stammen alle Pfefferfarben von ein und der selben Frucht. Die unterschiedliche Färbung des Pfeffers hängt vom Reifegrad der Frucht und von der Verarbeitung ab. Echter roter Pfeffer ist eine rarität und darf nicht mit der roten bzw. rosa Pfefferbeere verwechselt werden, die ausschließlich in Brasilien und Peru wächst.

Leider begrenzt sich die Verwendung von Pfeffer in unseren Küchen hauptsächlich auf den gemahlenen schwarzen Pfeffer. Gemahlener Pfeffer verliert sehr schnell seine Aromen und sein Geruch erinnert leider sehr häufig an Niespulver. Pfeffer und seine Verwandten, wie langer Pfeffer und Kubeben Pfeffer, schmecken am aromatischtem, wenn sie frisch aus der Pfeffermühle kommen.

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