Bockshornklee, feine Grete, Filigrazie, grichisches Heu, Rehkörner, Schöne Margreth, , Siebenzeiten, Stundenkraut, Philosophenklee

Bockshornklee

von: Andreas Goerdes

Der Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) ist ein Schmetterlingsblütler und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und ist eng verwandt mit dem Schabzigerklee.. Der Bockshornklee ist eine krautige, einjährige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 30 bis 50 Zentimeter. Bockshornklee ist auch unter den Namen feine Grete, Filigrazie, grichisches Heu, Rehkörner, Schöne Margreth, , Siebenzeiten, Stundenkraut und Philosophenklee bekannt.

Bockshornklee wird vorallem in Indien, und im östlichem Mittelmeerraum sowie in China angebaut.

Wie schmeckt Bockshornklee

Der Bockshornklee verströmt einen würzig-salzigen Geruch und hat einen aromatischen, markanten bitteren Geschmack mit einer leichten Heunote.

Bockshornklee harmoniert mit

Anis, Cayennepfeffer, Fenchel, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Kümmel, Paprika edelsüß, Pfeffer, Senfkörner,

Bockshornklee schmeckt zu

ägyptische und äthiopische Fisch- und Fleischgerichte, Indische Currygerichte, Chutneys und Gewürzmischungen, Kartoffeln, Linsen, und Spinat
Heimischen Eintöpfen und Suppen verleiht der Bockshornklee eine orientalische Note.

Kochtipp

Wird der Bockshornklee vor der Verwendung ohne Fett bzw. Öl kurz geröstet, verliert er den starken bitteren Geschmack.
Den Bockshornklee von beginn an mitgaren, denn nur so kann er seinen ganzen Geschmack entfalten.

Wellness-Tipp

Als Tee kann der Bockshornklee die Rekonvaleszens fördern.

Zubereitung

1 Teelöffel gemörserte Bockshornkleesamen mit 250 Milliliter kochendem Wasser übergießen, 10 minuten ziehen lassen, abseihen.
Bockshornklee-Tee schmeckt nicht besonders gut. Mit ein paar Tropfen Orangenöl kann der Geschmack wesentlich verbessert werden.

Alle Rechte vorbehalten ©